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 ://www.nrdpl.org/wp-content/uploads/2017/09/AFA-Cafe-Logo-300x300.jpg" alt
 ="" width="300" height="300" />    In seinem Bekennervideo erklärt der 
 „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) sich für zu drei Anschläge
  den NRW verantwortlich: für die Bombenexplosion im Januar 2001 in einem 
 Lebensmittelgeschäft in der Kölner Probsteigasse\; bei der eine junge Fr
 au schwer verletzt wurde\; für den Nagelbomben-Anschlag\; der im Juni 200
 4 in der Kölner Keupstraße 22 Menschen verletzte\; und für die Ermordnu
 ng von Mehmet Kubaşık im April 2006 in Dortmund. Neben dem Strafprozess 
 vor dem Oberlandesgericht München haben sich mittlerweile 13 Parlamentari
 sche Untersuchungsausschüsse mit diesen und den weiteren dem NSU zugeschr
 iebenen Taten beschäftigt. Das Wissen über den NSU-Komplex hat sich star
 k vergrößert\; aber noch immer sind zahlreiche Fragen\; beispielsweise z
 ur Auswahl der Mordopfer oder zur Unterstützung durch lokaler Helfer in d
 en Tatortstädten\; offen. Dies liegt u.a. daran\; dass sich Bundesanwalts
 chaft früh auf die These eines abgeschotteten Trios festgelegt hat\; was 
 die Ermittlungen nach dem 4. November 2011 beeinträchtigt hat. Zugleich v
 erweigern sich die Verfassungsschutzbehörden seit Beginn der NSU-Selbsten
 ttarnung der Aufklärung des Komplexes\; in dem sie Akten vernichten ließ
 en\; Einfluss auf die Ermittlungen nahmen und die Untersuchungsausschüsse
  nur lückenhaft informierten.    Der Referent Hendrik Puls ist Soziologe 
 und war als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fraktion „Bündnis 90/Die
  Grünen“ zuständig für den NSU-Untersuchungsausschuss des nordrhein-w
 estfälischen Landtags\; der im April 2017 seinen Schlussbericht veröffen
 tlichte. Er wird\; gestützt auf die Erkenntnisse des Untersuchungsausschu
 sses sowie des Münchener Prozesses\; den neusten Erkenntnisstand zu den T
 aten des NSU in Nordrhein-Westfalen darstellen und offene Fragen benennen.
  Dabei wird er ein besonderes Augenmerk auf die Ermittlungen zum Mord an M
 ehmet Kubaşık und auf Hinweise auf mögliche NSU-Unterstützer*innen aus
  der Neonazi-Szene in Dortmund und Kassel legen.
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SUMMARY:Antifa-Café : „Größtmögliche Aufklärung“? Der NSU-Komplex 
 und Nordrhein-Westfalen
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