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DESCRIPTION:Wie die autonome geistige Bewältigung des Geschehens durch die
  deutsche Politik geht und welche Schlüsse auf den Stand des imperialisti
 schen Verhältnisses zwischen Deutschland und den USA daraus zu ziehen sin
 d\, darüber wollen wir diskutieren.\n[öffentliche diskussion]\n\nTrumps 
 Krieg gegen den Iran und „wir“ –\nVon der deutschen Schwierigkeit\, 
 einen Krieg zu kritisieren\, der gar nicht recht ist\n\nDatum: Donnerstag\
 , 27. August 2026\, 19.00 Uhr\nOrt:  Bahnhof Langendreer Wallbaumweg 108\,
  44894 Bochum\,  Raum 6\nVeranstalter: kritik&argumente\n\nTrump selbst ve
 rfügt nicht nur über eine Rechtfertigung für seinen Krieg gegen den Ira
 n\, sondern über viele\, die täglich wechseln. Die Beliebigkeit der Begr
 ündungen und ihr ständiger Wechsel dokumentieren\, dass Trump auf keine 
 von ihnen Wert legt\, von keiner sein Recht zu tun\, was er tut\, abhängi
 g macht. Dass ER diese Begründungen anführt\, macht ihre Geltung aus. Di
 e Welt hat zur Kenntnis zu nehmen\, dass der Oberkommandierende der größ
 ten Militärmacht über allen Rechtfertigungen steht\; dass sein Wille der
  militärischen Gewalt ihr Recht verschafft und nicht irgendwelche guten G
 ründe für sie ihm. Er führt seinen Krieg im Geist unbedingter Souverän
 ität\, die der amerikanischen Weltmacht zukommt.\nMacht ist das Recht\, d
 as Trump für sich beansprucht\, und ihr Erfolg dessen Beweis. Von diesem 
 Erfolg geht er ab dem ersten Tag des Krieges aus. Dabei definiert er kein 
 Kriegsziel\, an dem er sich von wem auch immer messen ließe. Seine Souver
 änität erstreckt sich auch darauf\, zu definieren\, worin der Erfolg sei
 nes Machtbeweises besteht und wann er erreicht ist.\n\nDie deutsche Politi
 k wiederum hat diesen Krieg nicht gewollt\, obwohl sie einem möglichen Kr
 iegsziel – der endgültigen Aufgabe des iranischen Atomprogramms\, Abrü
 stung der Raketentruppe\, Beendigung der Unterstützung des antiisraelisch
 en Widerstands in der Region – durchaus etwas abgewinnen könnte. Insofe
 rn hat Deutschland nichts übrig für diesen Krieg der NATO-Vormacht – 
 „Nicht unser Krieg!“ –\, aber auch nichts für deren angegriffenen F
 eind. Es verweigert sich den von Trump geforderten Diensten\, distanziert 
 sich von dessen Feldzug\, aber auch nicht allzu sehr: Man will ein noch ti
 eferes Zerwürfnis mit dem großen Ex-Verbündeten\, dessen schwindende R
 ückendeckung man im Krieg des eigenen Interesses noch braucht\, jedenfall
 s nicht selbst provozieren. Das macht die autonome geistige Bewältigung d
 es Geschehens in Nahost\, die man sich natürlich nicht nehmen lässt und 
 auch den eigenen Bürgern schuldet\, nicht leichter.\n\nWie diese Bewälti
 gung geht und welche Schlüsse auf den Stand des imperialistischen Verhäl
 tnisses zwischen Deutschland und den USA daraus zu ziehen sind\, darüber 
 wollen wir diskutieren.
LOCATION:Bahnhof Langendreer
SUMMARY:Trumps Krieg gegen den Iran und „wir“ – Von der deutschen Sch
 wierigkeit\, einen Krieg zu kritisieren\, der gar nicht recht ist
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