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DESCRIPTION:50 Jahre nach dem Militärputsch\nDie Erinnerung an den Militä
 rputsch und die zivil-militärischen Verbrechen danach sind weiterhin ein 
 zentrales politisches Thema in Argentinien. Die Militärjunta war verantwo
 rtlich für systematische Folter\, staatlichen Terror und das Verschwinden
 lassen von über 30.000 Menschen. Organisationen wie die Madres de Plaza d
 e Mayo wurden zu Symbolen des Widerstands und des Kampfes für Wahrheit un
 d Gerechtigkeit.\n\nMuseen\, Gedenkstätten und Menschenrechtsinitiativen 
 erinnern an die Verbrechen während der Diktatur. Gleichzeitig ist die Eri
 nnerungskultur stark umkämpft. Während viele die Auseindersetzung mit de
 r Geschichte als demokratischen Fortschritt ansehen\, versuchen rechte und
  revisionistische Kräfte zunehmend\, die Verbrechen der Militärdiktatur 
 zu relativieren.
LOCATION:Fritz Bauer Forum
SUMMARY:Die Erinnerungskultur in Argentinien unter Druck
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