Stoppt den geplanten Abriss! Gegen die Pläne des Volkswohlbundes in der Chemnitzerstraße!
In der Chemnitzer sollen bald 5 Häuser abgerissen werden, zumindest wenn es nach dem Volkswohlbund geht.
Am 28.01 findet dazu eine wichtige Ausschusssitzung statt, wo wir unseren Unmut Äußern wollen.

Gemeinsam für ein lebenswertes Dortmund
In der Dortmunder Nachbarschaft, der Chemnitzer Straße, stehen Häuser des Volkswohlbundes
vor dem Abriss. Diese Wohnungen, von Architekt:innen als lebenswert und gut erhalten
beschrieben, sollen verschwinden. Viele Anwohner:innen, die hier ihr Zuhause haben, wollen
nicht weg.
Warum passiert das?
Hinter dem Abriss steht ein profitorientiertes Versicherungsunternehmen. Der Plan:
Bezahlbare Wohnungen abreißen, teurere Neubauten hinsetzen und höhere Gewinne erzielen.
Die Stadtpolitik schaut zu – und könnte doch handeln!
Die Verantwortlichen in Dortmund könnten durch Bebauungspläne diesen Abriss stoppen,
bezahlbaren Wohnraum schützen und den Menschen vor Ort etwas Gutes tun. Doch sie
unternehmen nichts. Das ist eine politische Entscheidung – gegen die Mieter:innen, für die
Profite weniger.
Das betrifft uns ALLE – ob du dort wohnst oder nicht.
Jeder Abriss bezahlbarer Wohnungen treibt die Mieten in die Höhe:
* Vor Ort: Menschen werden verdrängt, Nachbarschaften zerstört.
* Im gesamten Viertel: Der örtliche Mietspiegel steigt, alle Mieten werden teurer.
* In der ganzen Stadt: Die Verdrängung setzt eine unsoziale Spirale in Gang, die am Ende
alle trifft, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind.
Wenn Profit vor Menschenwohl gestellt wird, verlieren wir alle. Eine Stadt gehört allen, die in ihr
leben – nicht den Konzernen, die sie zur Geldmaschine machen.
Wir fordern:
1. Stoppt den Abriss! Erhalt der lebenswerten Häuser des Volkswohlbundes in der Chemnitzer
Str. Alle Bewohner:innen, die wollen, dürfen bleiben.
2. Wohnen ist ein Menschenrecht – kein Spekulationsobjekt! Stoppt die Verdrängung aus den
Innenstadtbereichen – durch Mieterhöhungen, Abrisse und Luxussanierungen (wie von
CasaSogno)
3. Die Stadt gehört uns! Lasst uns gemeinsam entscheiden, was wir für Häuser brauchen und
nicht irgendwelche Konzerne.