Roter Tresen
Inputvortrag vom Revolutionären Jugendbung "Die neue Ästhetik des Krieges" + Tresen

Die neue Ästhetik des Krieges
Die Schulstreiks gegen die Wehrpflicht zeigen eine neue Welle der Politisierung und auch Polarisierung unter jungen Menschen. Die vermeintlich selbstverständliche Haltung, das eigene Leben nicht für den Imperialismus opfern zu wollen, erweist sich bei näherer Betrachtung als trügerisch. Die Bundeswehr und mit ihr die Ideologie der Militarisierung durchdringen die Gesellschaft bis in ihre kleinsten Bestandteile. Schon Rosa Luxemburg hat analysiert, wie tief Imperialismus und Militarismus in die Struktur des gesellschaftlichen lebens eingeschrieben sind. Diese Analyse möchten wir gerne auf die heutigen Bedingungen digitaler Öffentlichkeit und der Ansprache von Jugendlichen, v.a. im Netz, ausweiten. Wir wollen mit euch diskutieren,
(1) wie sich das innenpolitische Klima im Zuge fortschreitender Militarisierung formiert,
(2) wie die Bundeswehr soziale Medien strategisch nutzt, um Jugendliche gezielt anzusprechen und für sich zu gewinnen,
(3) wie Bundeswehr und militante Erziehung auf (pop-)kultureller Ebene
(4) eine „neue Männlichkeit“ hervorbringen – und wie daraus zugleich
(5) eine neue Frauenfrage formuliert werden muss.
Das Ergebnis des Abends sollen konkrete Paradigmen sein, die eine zeitgemäße Friedensbewegung – im Sinne von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg – erkennen und entwickeln muss, um wirksam zu agitieren und dem imperialistischen Kriegsapparat entgegenzutreten.
Im Anschluss könnt ihr noch leckere Taranta-Soli Drinks mit uns trinken!