Zwischen Spur und Stille
Gespräch zwischen Alexander Fichtner und Hella Sinnhuber
Fotografie im Spannungsfeld von Kunst und Journalismus
Im Gespräch mit Hella Sinnhuber gibt Alexander Fichtner Einblick in seine fotografische Praxis zwischen Journalismus und Kunst. Ausgehend von Überleben im Zelt spricht er über seine Arbeit im Flüchtlingscamp Sheikhan und seine reduzierte Bildsprache, die Orte und Spuren für sich sprechen lässt.
Geprägt durch seine künstlerische und seine journalistische Arbeit verbindet Fichtner dokumentarische Genauigkeit mit künstlerischer Verdichtung. Seine Bilder thematisieren Erinnerung, Verlust und Unsichtbarkeit – ohne die Wirklichkeit zu inszenieren.
Im Dialog wird zudem die Rolle von Fotografie im Kontext von Demokratie und Pressefreiheit verhandelt: als visuelles Zeugnis, das Aufmerksamkeit schafft und gesellschaftliche Verantwortung sichtbar macht.